Hallo,
wir haben eine ZMS-Site mit 300.000 Objekten in der DB.
Aufgeteilt auf 10 ZEO-Clients, wo jeder für sich nur einen bestimmten
Bereich der Site bedient, also nur mit einem Teil der Objekte in Kontakt
kommt (von Pound zugeteilt).
Einige der Clients haben nach einiger Zeit für alle Threads/Connections
die Caches bereits voll auf 12.000.
Die immer mieser werdende Performance der letzten Tage hab ich zum
Anlass genommen, bei den ZEO-Clients die Anzahl der Threads von 4 auf 2
zu verringern und dafür die Anzahl der Objekte im Cache von 12000 auf
24000 hinauf zu setzen.
Es dürfte eigentlich zu keinen Blockaden kommen. 2 Threads müssten genug
sein.
Wenn die Performanceprobleme vom ständigen umrühren der Caches und
Nachladen vom Server (bzw. vom Plattencache) kommen, sollte die
Verdopplung der Caches schon was bringen.
Jedoch bin ich ein wenig skeptisch.
Was nämlich komisch ist, dass die Clients nach einem Neustart _viel_
schneller sind. Und da müssen sie aber noch laufend Objekte vom Server
anfordern.
So, als ob nicht das Anfordern vom Server, sondern das Umrühren der
Caches oder das Verwalten von vielen Objekten im Cache die Probleme
machen würde.
Vielleicht ist unser Weg mit den großen Caches eh der falsche.
Vielleicht sind kleine Caches schneller?
Ein regelmäßiger Neustart der Clients dürfte auch was bringen.
Sollten wir das fix einmal pro Nacht machen (Schmerzt zwar, aber wenns
was bringt...)?
Bitte um Eure Kommentare.
Grü
PeterZ
--
"Ordnung ist für einfach denkende Menschen das Ergebnis der ordnenden
Tätigkeit eines ordnenden Wesens.", Hayek
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